Klick – Klick – Ideenzündung!

Der Ideengenerator ist ein digitales Tool, das vom Kunstverein in Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Kunstpioniere Programm des Fachreferates Bildende Kunst der Behörde für Schule und Berufsbildung entwickelt wurde. Dieses Tool wurde in Anlehnung an den Prozess der Ästhetischen Forschung für den Einsatz im Kunstunterricht und während eines Ausstellungsbesuches konzipiert. Der Ideengenerator ist zugleich Inspirationsgeber, Ideenfinder, Perspektivenabbildner, Eindrucksammler und Sortiermaschine.

Die Ausgangsüberlegung:

Hamburger Schüler*innen können im Rahmen des Kunstpioniere Programms im Kunstverein und in anderen Ausstellungshäusern in Hamburg ästhetisch forschen und im Rahmen einer Blitzausstellung die daraus resultierenden eigenen künstlerischen Projekte präsentieren. Die Schüler*innen lassen sich hier auf einen offenen Prozess ein, finden inspiriert durch die rezipierte Ausstellung eigene Forscherfragen und setzen sich künstlerisch-praktisch mit diesen individuellen Fragestellungen auseinander.

Während der Corona-Pandemie stellte sich oft die Frage, wie man diesen Prozess der Ästhetischen Forschung im Digitalen nicht nur dokumentieren, sondern auch initiieren kann. Mit dem Ideengenerator haben wir ein Tool entwickelt, das den Nutzer*innen unsere Webseite das Angebot macht, sich von den künstlerischen Arbeiten und den darunter liegenden Ideen zu eigenen Forschervorhaben inspirieren zu lassen.

Den Ideengenerator gibt es in zwei Ausführungen: Für alle frei zugänglich im Netz bieten wir zu aktuellen Ausstellungen des Kunstvereins in Hamburg einen prall gefüllten Pool an Begriffen und Impulsen an, die per Klick immer wieder neu per Zufall kombiniert werden können. Spielerisch erfährt der/die Besucher/in mehr über die Ausstellung und kann selbst über die verschiedenen Kombinationen seinen/ihren eigenen Zugang finden.

Wir planen, diesen Ideengenerator zu jedem zukünftigen Projekt online zu stellen und auch die anderen Ausstellungshäuser in Hamburg einzuladen, diese Kunstpioniere-Seite zu nutzen. Über die Menüauswahl lässt sich dann eine Ausstellung bzw. ein Ausstellungshaus auswählen, zu welcher der Ideengenerator aus dem entsprechenden Datenpool per Zufallsprinzip Vorschläge zu z.B. Raum, Material oder Technik geben kann. Zudem oder alternativ könnte ein weiterer Impuls als „Fundstück“ über z.B. ein Bild aus der Ausstellung, ein Audiofile, ein Ausstellungstext, Zitat des/der Künstler*in etc. abgerufen werden.

Darüber hinaus kann in einem internen Bereich für Lehrer*innen und Schüler*innen auch die Möglichkeit eine individuelle Sammlung von Begrifflichkeit und Eindrücken in das System einzuspeisen und so den Pool an Möglichkeiten auf die eigenen Lerngruppe zuzuschneiden oder sogar mit ihr zusammen einen eigenen Ideengenerator zu füllen.

Die Perspektive von Schüler*innen, Lehrer*innen und Institutionsseite stehen hier gleichberechtigt nebeneinander und ergänzen sich. Jeder kann überrascht werden!

Das Spiel KlappKLAUS auf der Webseite des Programms Kunstlabore (http://kunstlabore.de/?page_id=7284) diente uns als Inspiration für den IDEENGENERATOR.

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